Musik in der Lebenshife Soltau Martin Rink Fotografie

Chronik der Lebenshilfe Soltau e.V.

In vier Jahrzehnten hat sich eine Menge verändert. Mit unserer Chronik erhalten Sie einen Überblick über wichtige Meilensteine und Entwicklungsschritte der Lebenshilfe Soltau e.V.

Die Anfänge in den 60er und 70er Jahren

Die Anfänge in den 60er und 70er Jahren

Dezember 1968: Gründung der "Lebenshilfe für geistig Behinderte, Kreisvereinigung Soltau e.V.". Herr Schenk wird zum Vorsitzenden gewählt.

September 1969: Die Tagesstätte wird mit zunächst 8 Kindern in der ehemaligen Tetendorfer Dorfschule in Soltau, Ortsteil Weiher eröffnet.

Januar 1971: Die Lebenshilfe Soltau e.V. befindet sich im Aufbau. Da die Tagesstätte im alten Gebäude "aus allen Nähten platzt", wird der Bau einer neuen, großen Tagesstätte geplant.

Mai 1974: Die Tagesstätte ist fertig. Sie bietet Raum für die Betreuung von Kindergruppen im Heilpädagogischen Kindergarten und in der Tagesbildungsstätte.

August 1976: Die Tagesbildungsstätte erhält ihre Anerkennung nach dem Niedersächsischen Schulgesetz.

Oktober 1977: Die Bedeutung therapeutischer Angebote für die Gesamtentwicklung der Kinder wird immer höher eingeschätzt. Der Vorstand entschließt sich zum Bau eines Therapiebereichs mit Gymnastikhalle und Therapiebad.

Die 80er Jahre

Die 80er Jahre

Juni 1980: Die Arbeit wird immer professioneller. Der Therapiebereich wird eingeweiht. Zur Qualitätsverbesserung in der Arbeit nehmen pädagogische Mitarbeiter der von Herrn Schulz geleiteten Tagesstätte an einer sonderpädagogischen Zusatzausbildung an der Pädagogischen Hochschule in Hannover teil. 

 
 

Mai 1981: Die Heilpädagogische Hausfrühförderung nimmt ihre Arbeit auf.

Juni 1985: Viele Schüler der ersten Stunde kommen in ein Alter, in dem "Arbeit" und "selbständiges Wohnen" ein Thema werden. Die Lebenshilfe konzentriert sich auf den Bereich "Wohnen". Sie startet mit dem Kauf eines Grundstücks am Marienburger Damm zur Errichtung eines Wohnheims in ein neues Gebiet der Arbeit.

Januar 1988: Nach langen Verhandlungen erhält die Lebenshilfe Soltau e.V. die Genehmigung zur Eröffnung eines Sprachheilkindergartens als weiteres Angebot im vorschulischen Bereich.

Die 90er Jahre

Die 90er Jahre

August 1990: Das Wohnheim ist fertig, 32 erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung finden hier ein Zuhause. Das Motto "Wohnen heißt zu Hause sein" nimmt Gestalt an. Frau Schmidt übernimmt die Leitung des Wohnheims.

Mai 1994 / Dezember 2001: In einem kleinen Siedlungshaus am Rande der Stadt und in einer angemieteten Wohnung in der Stadtmitte entsteht eine Wohngruppe für sieben Bewohner des Wohnheims, die einen weiteren Schritt in die Selbständigkeit machen.

Juni 1994: Der Sprachheilkindergarten wächst um eine weitere Gruppe und macht einen weiteren Anbau an das Tagesstättengebäude notwendig.

Januar 1996 / Mai 2002: Das Wohnheim wird erweitert. Im Obergeschoß des Gebäudes am Marienburger Damm entstehen 18 neue Plätze, sechs davon als kleine Appartements, in denen Bewohner eine eigene Haushaltsführung üben können. 

Februar 1997: Herr Schenk scheidet aus dem Vorstand der Lebenshilfe aus. Für seine langjährigen Verdienste wird er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Herr Gerhard Staashelm übernimmt den Vorsitz des Vorstandes.

2000 und folgende

2000 und folgende

Oktober 2001: Die Lebenshilfe Soltau hat eine Größe erreicht, bei der eine hauptamtliche Geschäftsführung notwendig ist. Mit der Einstellung von Frau Köster als Geschäftsführerin wird ein weiterer Schritt in der Professionalisierung der Arbeit getan.

Mai 2002: Die Lebenshilfe Soltau beginnt mit zunächst zwei weiteren Lebenshilfen aus dem Umkreis einen regelmäßigen Austausch. Daraus entwickelt sich eine intensive fachliche Zusammenarbeit von insgesamt fünf Lebenshilfen mit gemeinsamen Arbeitskreisen, Fortbildungen und einem Qualitätsverbund.

Oktober 2002: Die Vortrags- und Veranstaltungsreihe "Lebenshilfe-Forum" wird ins Leben gerufen. Mehrmals jährlich lädt die Lebenshilfe Soltau zu Vortragsveranstaltungen mit aktuellen Themen ein.

März 2002 – November 2005: In Wietzendorf und Schneverdingen entstehen kooperative Kindertagesstätten mit Gruppen des heilpädagogischen Kindergartens, des Sprachheilkindergartens und Regelgruppen. Die Lebenshilfe öffnet damit ihre Angebote für Kinder ohne besonderen Förderbedarf.

August 2005: Die Angebotspalette wird ein weiteres Mal erweitert. Der Familienunterstützende Dienst nimmt seine Arbeit auf und bietet fortan Familien und Einzelpersonen individuelle Hilfen im ambulanten Bereich. Die Aktion Mensch leistet für fünf Jahre Starthilfe mit Stiftungsmitteln.

August 2006: Erstmals ist die Lebenshilfe Soltau in einer Regelschule präsent. Eine Klasse der Tagesbildungsstätte nimmt als Kooperationsklasse in der "Grundschule am Pietzmoor" in Schneverdingen ihre Arbeit auf.

Oktober 2006: Das neue Förderzentrum wird eröffnet. Es beherbergt fortan die Frühförderung, Teile der Tagesbildungsstätte und die Verwaltung. Unterstützt durch Spenden wird ein Snoezelenraum eingerichtet, der das therapeutische Angebot der Einrichtung ergänzt.

August 2007: Mit einem symbolischen Hammerschlag öffnet der Vorsitzende der Lebenshilfe Herr Gerhard Staashelm im Tagesstättengebäude die Tür zur ersten Krippe in Soltau.

Mai 2008: Die Tagesbildungsstätte erhält den Namen "Schule am Weiher", ein wesentlicher Beitrag zur Normalisierung.

September 2008: Frau Christine Rothardt wird auf der Mitgliederversammlung zur Vorsitzenden des neuen Aufsichtsrats gewählt.

Dezember 2008: Die Lebenshilfe Soltau e.V. blickt auf 40 Jahre Arbeit und ein sich stetig erweiterndes Angebot für Kinder mit und ohne Behinderung sowie für erwachsene Menschen mit unterschiedlichem Förderbedarf zurück.

Erster Spatenstich für die Erweiterung der Wohngruppe "Brombeerweg".

März 2009: Jubiläumsfest in der Alten Reithalle in Soltau als Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres.

August 2009: Eine Klasse der Tagesbildungsstätte zieht als Kooperationsklasse nach Munster in die "Grundschule am Hanloh".

Mit dem Start der Regelkindergartengruppe in der Tagesstätte in Soltau wird auch in Soltau das Angebot der Kooperativen Kindertagesstätte komplett.

September 2009: Die Erweiterung der Wohngruppe "Brombeerweg" ist fertig gestellt. Sie bietet nun Platz für neun Bewohner. Neben einem neuen Gemeinschaftsbereich entstehen in einem Anbau mit separatem Eingang kleine Appartements, die den Bewohnern ein selbständiges Wohnen und Wirtschaften unter pädagogischer Anleitung und Begleitung ermöglichen.

2010 und folgende

2010: Beginn der Planungen für eine neue Einrichtung "Mehrgenerationen-Wohnen". Erfolgreiche Verhandlungen mit dem Landkreis Soltau-Fallingbostel über den Kauf eines Grundstücks mitten in Soltau.

September 2010: Das Wohnheim am Marienburger Damm feiert sein 20-jähriges Jubiläum.

2010: Die Lebenshilfe kauft das Grundstück Winsener Straße 17 für den Bau einer Mehrgenarationeneinrichtung. 

Oktober 2011: Herr Suder beginnt seine Tätigkeit als neuer Geschäftsführer der Lebenshilfe Soltau e.V.

Frau Köster verabschiedet sich nach 10 jähriger Geschäftsführung in den Ruhestand.

April 2012: Frau Köster verabschiedet sich nach 10 jähriger Geschäftsführung in den Ruhestand.

September 2012: In der Celler Straße wird eine zweite Krippengruppe mit 15 Plätzen eröffnet.

November 2012: Eine Klasse der Tagesbildungsstätte zieht als Kooperationsklasse in die "Pestalozzischule" in Soltau.

Dezember 2012: Eine Gruppe des Heilpädagogischen Kindergartens der Lebenshilfe zieht in das Haus Celler Straße 165 und schafft somit Platz für eine dritte, geplante Krippengruppe.

August 2012: Der Grundstein für das neue Wohnheim und die neue Tagestätte der Lebenshilfe Soltau e.V. in der Winsener Straße wird gelegt. In der Celler Straße wird eine dritte Krippengruppe mit 15 Plätzen eröffnet.

September 2013: Das von der Lebenshilfe Soltau e.V. gegründete „Hand in Hand-Werk gGmbH“-Integrationsunternehmen nimmt seine Arbeit auf.

Januar 2014: Die Lebenshilfe Soltau übernimmt die logopädische Praxis von Frau Irmtraut Koch in der Winsener Straße 34F. Der Wohnbereich richtet das Ambulant-Betreute-Wohnen ein. Die Verbund-Autismus-Ambulanz wird in Kooperation mit der Lebenshilfe Walsrode e.V. ins Leben gerufen.

September 2014: Das neue Wohnheim in der Winsener Straße öffnet seine Türen und wird von den ersten Bewohnern bezogen.

Jede Spende hilft!

Jetzt spenden

 
 

Mitglied werden

Hier anmelden!

 
 

Leichte Sprache

Hier klicken!

 
 

Facebook

Besuchen Sie uns!

© 2015 Lebenshilfe Soltau e. V. - 29614 Soltau, Celler Str. 167, E-Mail: mail@lebenshilfe-soltau.de