E-Mail
E-Mail

Möchten Sie uns schreiben?
mail@lebenshilfe-soltau.de

Telefon
Telefon

Möchten Sie mit uns sprechen?
05191 98 56-0

Hier arbeite ich gern

Ronja und Josephine

Josephine
Josephine
© Lebenshilfe Soltau

Was macht ihr in der Lebenshilfe Soltau?

Ronja: Wir machen eine duale Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Ich bin im zweiten Lehrjahr, Josephine im ersten Lehrjahr.

Wie verläuft die HEP-Ausbildung?

Josephine: Es gibt zwei Systeme, deshalb kann man das nicht verallgemeinern. Wir haben z.B. eine Kollegin, die macht eine schulische Ausbildung und jetzt ein Praktikum bei uns. Ronja und ich machen die duale Ausbildung. Wir sind an drei Tagen pro Woche in der Praxis und haben an zwei Tagen Berufsschule.

Ronja: In der Ausbildung arbeiten wir in drei verschiedenen Praxisstellen bei der Lebenshilfe. Im 1. und 3. Ausbildungsjahr sind wir im Bereich Wohnen eingesetzt. Im zweiten Jahr gibt es verschiedene Möglichkeiten wie z.B. Tagesbildungsstätte, Krippe oder Kita.

Wieso habt ihr euch für diese Ausbildung entschieden?

Josephine: Das hat mehrere Gründe. Ich wollte gern mit Menschen mit Behinderung arbeiten. Und anders als in der Ausbildung zur Erzieherin arbeitet man in der HEP-Ausbildung durchgehend bei einem Träger, so dass man sich im Ausbildungsverlauf keine neuen Einsatzstellen suchen muss.

Ronja: Durch ein Praktikum habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit Menschen viel Freude macht. Die HEP-Ausbildung hat für mich einige Vorteile gegenüber der Erzieherausbildung. Sie dauert drei statt vier Jahre und wird vergütet. Außerdem gefällt mir, dass die Ausbildung sehr vielseitig ist und viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten bietet. Man kann zum Beispiel in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung, Tagesbildungsstätten, Kitas, der Kinder- und Jugendhilfe oder auch in Krankenhäusern und Psychiatrien arbeiten. Gerade diese Mischung aus Pädagogik, Pflege und Begleitung hat mich überzeugt.

Ronja
Ronja
© Lebenshilfe Soltau e.V.
Welche Herausforderungen gab es für euch in der Ausbildung?

Ronja: Zu Beginn der Ausbildung war ich noch recht jung. Deshalb habe ich mich gefragt, wie die Zusammenarbeit mit erwachsenen Menschen mit Behinderung sein würde und ob ich ihnen gegenüber sicher auftreten kann. Diese Unsicherheit hat sich aber schnell gelegt, weil ich viele positive Erfahrungen sammeln konnte.

Josephine: Ich habe mir vorher viele Gedanken gemacht, wie ich mit Erwachsenen mit Aggressionen zurechtkomme. Aber diese Sorge wurde mir schnell genommen. Und auch vor der Pflege hatte ich etwas Angst, aber mittlerweile klappt das gut.

Ronja: Vor der Ausbildung hatte ich außerdem die Vorstellung, dass Pflege einen deutlich größeren Teil einnimmt. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die pädagogische Arbeit mindestens genauso wichtig ist. Gerade diese Mischung macht die Ausbildung für mich abwechslungsreich und interessant.

Wie fühlt ihr euch im Team?

Josephine: Ich fühle mich im Wohnhaus Winsener Straße sehr wohl. Als es einmal ein Problem gab, habe ich es bei Anita, unserer Einrichtungsleitung, angesprochen. Das wurde dann schnell gelöst. Auch bei den Anleiter-Treffen mit Franzi und Tim sprechen wir darüber, wie es uns gerade in unseren Einsatzstellen geht.

Ronja: Als ich im Wohnhaus Marienburger Damm angefangen habe, wurde ich vom Team sehr offen aufgenommen. Mir wurde schnell Vertrauen entgegengebracht und ich hatte das Gefühl, ein vollwertiger Teil des Teams zu sein. Das hat mir den Einstieg erleichtert und mir Sicherheit für die Arbeit gegeben.

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Youtube, welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen

Notwendige Cookies werden immer geladen