Frühförderung in der Lebenshilfe Soltau e.V.

Neujahrsempfang der Lebenshilfe Soltau e.V.

03.02.2017

Am Montag, 30. Januar 2017 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Lebenshilfe Soltau statt.

Viele Freunde, Unterstützer, Mitglieder und Selbstvertreter aus dem nördlichen Heidekreis waren eingeladen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und in die Zukunft zu blicken. Zu den Gästen gehörten u.a. Lars Klingbeil (MdB u. Vorsitzender der SPD Heidekreis), Gudrun Pieper (MdL CDU), Oliver Schulze (Erster Kreisrat des Heidekreises), Friedhelm Eggers (stellv. Bürgermeister der Stadt Soltau), Norbert Harms und Hermann Norden (beide CDU), Johanna Kaste (Lebenshilfe Niedersachsen) und zahlreiche weitere Vertreter aus Politik und Gesellschaft.

Als Gastrednerin war Frau Professor Dr. Nicklas-Faust aus Berlin angereist. Sie ist die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und selbst Mutter einer erwachsenen Tochter mit schwerst-mehrfacher Behinderung. In einem sehr lebendigen Vortrag sprach sie über den Weg der Lebenshilfe von 1958 bis heute. Als Ausgangspunkt ihrer Rede erinnerte sie an die Rede des Schauspielers Sebastian Urbanski im Deutschen Bundestag. Während der Gedenkstunde verlas der Schauspieler Sebastian Urbanski vom Berliner Rambazamba-Theater, der das Down-Syndrom hat, den Brief eines damaligen Opfers. Zum ersten Mal hat damit ein Mensch mit einer geistigen Behinderung vor dem Bundestag gesprochen.

Frau Professor Dr. Nicklas-Faust berichtete weiter über den Gründer der Lebenshilfe, Dr. e.h. Tom Mutters, der im vergangenen Jahr kurz nach seinem 99sten Geburtstag verstorben ist. Flüchtlingen des Nationalsozialismus war es zur Zeit des NS-Regimes nicht gestattet ihre Kinder mit Behinderung nach Amerika mit zu nehmen. Tom Mutters entschloss sich in den fünfziger Jahren, verschleppten Kindern mit Behinderung ein neues zu Hause zu geben. Aus der Bürgerbewegung wurde 1958 ein Verein. Die Lebenshilfe hat seither viel dafür getan, Menschen ein würdiges Bestehen zu sichern und sich für ihre Rechte ein zu setzen. Sie vertritt einerseits ihre Interessen vor der Politik und Verwaltung und andererseits schafft sie Dienste und Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Ziel der Lebenshilfe ist es, Menschen in der Mitte der Gesellschaft ein zu Hause zu geben und ihnen durch Hilfe zur Selbsthilfe ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben zu ermöglichen.

Wir bedanken uns bei Frau Professor Dr. Nicklas-Faust für den tollen Vortrag und natürlich bei allen Besuchern für den wundervollen Abend. Wir blicken voll Zuversicht in ein erfolgreiches Jahr 2017, in dem „die Hinwendung zum Nächsten“ (Tom Mutters) Kern unseres Handelns sein wird.

Sehen Sie hier den Vortrag von Frau Professor Dr. Nicklas-Faust als graphisches Protokoll:

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